Die erste eigene Anlage.
Mit GM2 haben wir aufgehört, Miner in fremder Infrastruktur unterzubringen, und angefangen, selbst zu bauen. 1,5 MW, dreimal so groß wie GM1, in San Antonio, Paraguay. Die Anlage war unser erster vollständig eigener Betrieb: eigene Infrastruktur, eigene Prozesse, eigene Verantwortung.
Was GM2 besonders macht: Wir haben hier zum ersten Mal die Abwärme unserer Miner genutzt, um Früchte zu trocknen, konkret Mangos aus der Region. Das war nicht nur ein Nachhaltigkeitsprojekt, sondern ein echter Technologietest, der später in GM3 weiterentwickelt wurde.
Wir haben GM2 gebaut, bevor Paraguay seine Energietarife neu ordnete. Die Erhöhung kam und traf uns mit bis zu 45% höheren Stromkosten. Um das zu managen, haben wir eine eigene Mittelspannungsleitung gebaut und den Energietarif gewechselt. Das kostete Zeit, Kapital und Nerven, aber wir haben es profitabel durchgestanden.
Die Gewinne aus GM2 wurden nicht ausgeschüttet. Die 42 Gesellschafter haben gemeinsam entschieden, alles zu reinvestieren: in den Bau von GM3, in die Weiterentwicklung der Trocknungs- und Mining-Technologie, und in den Aufbau einer eigenen Operating-Management-Software. GM2 existiert bis heute, als aktives Testzentrum für neue Technologien und Standorte.
Was wir aus GM2 mitgenommen haben.
- Erste eigene Infrastruktur: Gebaut, betrieben, profitabel, trotz schwieriger Marktbedingungen
- Abwärme-Nutzung validiert: Die Integration der Mango-Trocknung hat bewiesen, dass Mining-Abwärme industriell nutzbar ist
- Mittelspannungslinie gebaut: Eigenständige Energieinfrastruktur schafft langfristige Unabhängigkeit und Kontrolle
- Profitabel trotz Energiekrise: 45% Strompreiserhöhung abgefedert durch Tarifwechsel und eigene Infrastruktur
- Skalierung entscheidet: Eine 1,5-MW-Anlage ist zu klein, um Energiepreisschwankungen komfortabel abzufedern. GM3 mit 6 MW wurde bewusst größer geplant
- Regulatorisches Risiko einplanen: Energietarifänderungen in Schwellenländern müssen früh in der Planung berücksichtigt werden
- Technologie-Roadmap: Trocknungstechnologie, Mining-Effizienz und eigene Software. GM2 war das R&D-Labor für GM3
- Operating Management Software: Die Erkenntnis aus GM2, dass skalierbare Operations eine eigene Software-Plattform brauchen, hat zur Entwicklung unseres eigenen Tools geführt
Bitcoin Mining trocknet Mangos.
In San Antonio, Paraguay, wächst eine der besten Mango-Sorten der Welt. Und unsere Miner produzieren Wärme. In GM2 haben wir beides zum ersten Mal zusammengebracht: Die Abwärme unserer Mining-Container wurde direkt genutzt, um Mangos aus der Region zu trocknen. Was als Experiment begann, hat bewiesen, dass Bitcoin Mining nicht nur Energie verbraucht, sondern auch erzeugen kann. Dieses Konzept haben wir in GM3 weiterentwickelt.
Was mit den Gewinnen passiert ist.
GM2 hat profitabel gearbeitet. Die 42 Gesellschafter haben gemeinsam entschieden, die Gewinne nicht auszuschütten, sondern vollständig in GM3, in die Trocknungs- und Mining-Technologie sowie in den Aufbau einer eigenen Operating-Management-Software zu reinvestieren.
GM2 ist Geschichte. GM3 ist jetzt.
Alles was wir in GM1 und GM2 gelernt haben, steckt in GM3: 6 MW, 100% Wasserkraft, 264 Investoren, CHF 3M Bilanz. Noch 15% der Anteile verfügbar.
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